Veredelungen.
Partieller Lack,
Blindprägung,
Heißfolie, …

 

Druckveredelungen verändern nicht nur die Optik eines Druckprodukts, sondern auch seine Haptik und Wertigkeit.
Sie können Inhalte hervorheben, Struktur schaffen und einem Medium eine besondere Präsenz verleihen.

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Druckveredelungen

Lack

Lacke werden nach dem Druck auf die Oberfläche aufgetragen.
Sie schützen das Druckprodukt und beeinflussen gleichzeitig die visuelle Wirkung.

 

Typische Varianten

  • Dispersionslack – Standardlack im Offsetdruck, leicht schützend und dezent glänzend
  • UV-Lack – stärker glänzend, sehr widerstandsfähig

 

Einsatzbereiche

  • Broschüren
  • Magazine
  • Verpackungen
  • Geschäftsdrucksachen

 

Neben dem Schutz kann Lack auch die Farbwirkung intensivieren.

Partielle Lackierung

Partieller Lack

 

Beim partiellen Lack wird der Lack nur auf ausgewählte Bereiche aufgetragen.
Der lackierte Bereich ist dabei hochglänzend und die Farbe wird vertärkt.

So entstehen gezielte visuelle Akzente, beispielsweise auf:

  • Logos
  • Überschriften
  • Bilddetails
  • grafischen Elementen

 

Besonders häufig wird UV-Spotlack verwendet, da er einen starken Glanzeffekt erzeugt.

 

Wichtig für die Gestaltung:

  • ausreichende Mindestgrößen beachten
  • feine Linien vermeiden
  • Lackfläche als separate Schmuckfarbe anlegen

Blindprägung

Blindprägung

 

Bei der Blindprägung wird das Papier ohne Farbe geprägt.
Das Motiv entsteht ausschließlich durch eine Vertiefung oder Erhebung im Material.

 

Eigenschaften

  • sehr reduzierte, elegante Wirkung
  • starke haptische Qualität
  • abhängig von Papierstärke und Material

 

Typische Anwendungen

  • Logos
  • Monogramme
  • hochwertige Geschäftsausstattungen
  • Buchcover

 

Die Gestaltung muss klare Formen und ausreichend große Flächen aufweisen.

Heißfolienprägung

Heißfolien-Prägung

 

Bei der Heißfolienprägung wird eine dünne Folie unter Hitze und Druck auf das Papier übertragen.

 

Häufig verwendete Folien

  • Gold
  • Silber
  • Kupfer
  • Metallicfarben
  • matte oder glänzende Varianten

 

Eigenschaften

  • sehr hohe Farbdeckung
  • metallische Effekte
  • präzise Kanten

 

Die Technik eignet sich besonders für

  • Logos
  • Titel
  • hochwertige Verpackungen
  • Einladungen oder Zertifikate

Folienkaschierung

Bei der Folienkaschierung wird eine dünne Kunststofffolie vollflächig auf das bedruckte Papier laminiert.

 

Ziele

  • Schutz der Oberfläche
  • Veränderung der Haptik

 

Typische Varianten

  • matt – weichere, ruhige Oberfläche
  • glänzend – stärkere Farbbrillanz
  • Soft-Touch – samtige Haptik

Sonderfarben

Neben den vier Standarddruckfarben (CMYK) können Sonderfarben eingesetzt werden.

 

Bekannte Systeme

  • Pantone
  • HKS

Diese Farben werden als zusätzliche Druckfarbe verwendet und nicht aus CMYK gemischt.

 

Vorteile

  • präzise Markenfarben
  • hohe Farbbrillanz
  • Spezialfarben (z. B. Neon oder Metallic)

 

Sonderfarben spielen besonders im Corporate Design eine wichtige Rolle, wenn eine Farbe exakt reproduzierbar sein muss.

Druckveredelungen fallen auf und sind ein bewusstes Gestaltungsmittel.
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