Druckdaten richtig anlegen.

 

Die Gestaltung endet nicht beim Entwurf –
erst eine präzise Reinzeichnung liefert ein hochwertiges Ergebnis.
Anbei ein paar Grundlagen, die du dabei beachten solltest.

Druckdaten richtig anlegen

Beschnittzugabe (Anschnitt)

Standardmässig 3 mm an allen Seiten –
bei Onlinedruckereien (z. B. Flyeralarm) aber oft auch nur 1 mm.

 

 

Passermarken

Braucht die Druckerei, damit das fertige Produkt auf die richtigen Maße beschnitten wird.
Ist aber bei Anlieferung meist nicht nötig, da die Druckerei diese selber platziert.

 

 

Farbraum (RGB > CMYK)

Der wesentlich größere RGB-Farbraum (Bildschirm) wird im Druck umgewandelt in den kleineren CMYK-Farbraum. Beachte: leuchtende Farben wie am Bildschirm sind im Druck nur schwer realisierbar. Die Umwandlung geschieht bei der Druckdatenerstellung (PDF).

 

 

Dateiformat

Wenn die Reinzeichnung steht, wird ein Druck-PDF geschrieben (PDF/X-1, PDF/X-3, PDF/X-4). Am besten bei der Druckerei nachfragen was gewünscht wird.

 

 

Schriften

Schriften entweder in Pfade (Vektoren) umwandeln oder korrekt einbetten.

 

 

Auflösung und Bildqualität

Für hochwertige Druckergebnisse müssen die Daten eine Auflösung von 300 dpi haben. Logos und Grafiken am besten als Vektordaten einfügen. (siehe Pixel vs. Vektoren)

 

 

Sonderfarben und Veredelungen

Sonderfarben (z. B. Pantone oder HKS) und Veredelungen (z. B. partieller ein partieller Drucklack oder eine Prägung) müssen im Dokument als Volltonfarbe definiert sein.Und Achtung beim Schreiben des PDFs: die Volltonfarbe nicht in CMYK umwandeln!

 

 

Eine präzise Reinzeichnung spart Zeit, Ärger und Kosten.
Benötigst du Hilfe oder hast Fragen dazu?
Schreib mir einfach.

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